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Son., 14. Sep. 2014 13:15
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9:0 zum Spielbericht
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Treffen im Tabellenkeller

Fabian Gräf (re., mit Lorschs Alexander Zimmermann) und der VfR Bürstadt hoffen auf einen Heimsieg.<br />
	Foto: AfP Asel

Fabian Gräf (re., mit Lorschs Alexander Zimmermann) und der VfR Bürstadt hoffen auf einen Heimsieg. Foto: AfP Asel

Von Andreas Ohler

KREISOBERLIGA VfR Bürstadt gegen TG Jahn Trösel / Rebsch glaubt an seine Mannschaft

BÜRSTADT - Am Sonntag, 15 Uhr, steht das örtliche Robert-Kölsch-Stadion im Zeichen des Abstiegskampfes der Fußball-Kreisoberliga. Der gastgebende VfR Bürstadt, der eines der bisherigen sieben Saisonspiele gewonnen hat und momentan auf dem 15. Tabellenplatz, welcher nach aktuellem Stand die T eilnahme an den Relegationsspielen bedeuten würde, bekommt es mit dem Tabellenschlusslicht TG Jahn Trösel, das derzeit erst einen Zähler aufweist, zu tun.

„Ich hoffe, dass wir an diesem Wochenende auf einen Gegner treffen, der unsere Kragenweite ist“, erklärt VfR-Spielertrainer Matthias Rebsch im Vorfeld der Partie, „sie haben im bisherigen Verlauf der Saison ähnliche Ergebnisse erzielt wie wir.“ Die zurückliegende Runde beendeten die Odenwälder im Tabellenmittelfeld. Der Auftakt in die Saison ist ihnen missglückt. Einer der Gründe für die momentan schwierige Situation, in welcher sich der Klub befindet, könnte darin bestehen, dass die Tröseler zu Beginn dieses Jahres einen Schicksalsschlag hinnehmen mussten. Trainer Kurt Ziener, der als ehemaliger Trainer des FV Hofheim auch hier in der Gegend Bekanntheit genoss, verstarb im Februar plötzlich und völlig unerwartet.

Voraussichtliche Aufstellung des VfR: Neuwinger; Pfeifer, Kautzmann, M. Müller, Mendel, Moll, Hofmeister, Rebsch, Th. Ofenloch, Gräf, Hartmann.

Mit dem jüngsten Auftritt seiner Mannschaft bei der 0:9-Niederlage beim FC 07 Bensheim II war Rebsch nicht zufrieden: „Wir haben da einen schlechten Tag erwischt. Im vorangegangenen Heimspiel gegen die Tvgg. Lorsch sah das besser aus.“ Angespannt gestaltet sich weiterhin die personelle Situation des Vereins. Der Spielerkader, der grundsätzlich keine großen Alternativen hergibt, ist derzeit ausgedünnt. Diese Problematik macht sich hierbei unter anderem auf der Torwartposition bemerkbar. Da Dominik Lahmers nach seiner roten Karte, die er gegen Lorsch sah, am Wochenende gesperrt ist und Andreas Höss im Urlaub weilt, wird Oliver Neuwinger, normalerweise Torwarttrainer beim VfR, gegen Jahn Trösel zwischen den Pfosten stehen. Trotz aller Schwierigkeiten, mit welchen der VfR derzeit zu kämpften hat, glaubt Rebsch an seine Mannschaft: „An guten Tagen ist es für uns möglich, mit den Teams mitzuhalten, die im unteren Bereich der Kreisoberliga stehen. Generell verhält es sich so, dass eine Zwei-Klassen-Gesellschaft vorhanden ist. Für uns kann es nur um den Klassenerhalt gehen.“ Die aktuelle VfR-Mannschaft muss derzeit die Versäumnisse, die sich der Verein in der Vergangenheit leistete, ausbaden. Darauf verweist auch Rebsch: „Die Spieler, die momentan auf dem Platz stehen, kriegen alles ab. Die Leute sehen häufig nur die Ergebnisse, wissen über die Entwicklungen, die in jüngerer Vergangenheit stattfanden, oftmals aber nicht Bescheid.“

Bis zur Winterpause wird der Coach mit dem derzeitigen Kader auskommen müssen. Hoffnung auf große personelle Verstärkungen besteht jedoch auch danach nicht. Rebsch erläutert: „Es gibt einige Lichtblicke, aber insgesamt hat der Verein nicht die Möglichkeiten, um Akteure zu holen, die sofort helfen. Wir befinden uns in einem Jahr des Übergangs, in dem es uns gelingen muss, drin zu bleiben.“

Sowohl für den VfR Bürstadt als auch für die TG Jahn Trösel steht am Sonntag eine Menge auf dem Spiel. Der Sieger kann sich erst einmal etwas Luft verschaffen. Rebsch meint hierzu: „Das Team mit dem größeren Willen wird belohnt werden.“